Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt: Menasse, Salzmann und Lehr

Der dritte Podiumsgast an diesem Shortlist-Abend ist Robert Menasse (dem ich gemeinsam mit Franzobel die größten Chancen auf den Sieg des Deutschen Buchpreises einräume), moderiert von Gert Scobel. Diese Kombination entpuppt sich als fatal – Menasse hat sichtlich keine Lust auf Scobel und Scobel selbst ist nicht in der Lage, Menasses staubtrockene Art aufzufangen. „Ich … Mehr Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt: Menasse, Salzmann und Lehr

Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt: Franzobel und Poschmann

Der Shortlist-Abend im Literaturhaus Frankfurt wird von Hauke Hückstädt, dem Leiter des Literaturhauses, Ina Hartwig, der Kulturdezernentin Frankfurts, und dem Vorsitzenden des Deutschen Börsenvereins, Alexander Skipis, eingeleitet. Neben Danksagungen und der verwunderten Bemerkung, dass in diesem Jahr die Juryentscheidung kaum kritisiert wurde, gehen die drei Redner vor allem auf den wenige Tage zuvor veröffentlichten FAZ-Artikel … Mehr Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt: Franzobel und Poschmann

Birgit Müller-Wieland – Flugschnee

Simon verschwindet ohne ein Wort. Seine Familie, allen voran Schwester Lucy, quält die Ungewissheit: Wo ist Simon? Warum ist er gegangen? Die Antwort liegt im kollektiven Trauma der Familie. Mit ihrem Roman „Flugschnee“ stand Birgit Müller-Wieland auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Schade, dass die recht interessante Ausgangssituation so behäbig und wirr erzählt ist. „Aber … Mehr Birgit Müller-Wieland – Flugschnee

Shortlist-Spekulationen: Die glorreichen Sechs?

Die Zeit fliegt, ihr Lieben! Am Dienstag ist es schon so weit, am Dienstag wissen wir, welche sechs Romane es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft haben. Ich möchte vorher wieder spekulieren, vielleicht mit mehr Erfolg – bei meinen dreißig Tipps für die Longlist gab es nur fünf Übereinstimmungen. Das mag man nicht zu … Mehr Shortlist-Spekulationen: Die glorreichen Sechs?

Christoph Höhtker – Das Jahr der Frauen

Frank Stremmer sieht keinen Sinn mehr im Leben. Um seinen Psychotherapeuten (und ein wenig auch sich selbst) zu beruhigen, beschließt er, innerhalb von zwölf Monaten mit zwölf Frauen zu schlafen, bevor er wieder an Suizid denkt. Mit „Das Jahr der Frauen“ steht Christoph Höhtker auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Unweigerlich fragt man sich: Warum? … Mehr Christoph Höhtker – Das Jahr der Frauen

Kurz&schmerzlos: Julia Wolf über „Walter Nowak bleibt liegen“

Mit ihrem zweiten Roman „Walter Nowak bleibt liegen“ gelang ihr der große Durchbruch: Julia Wolf gewann vergangenes Jahr mit einem Auszug des Buchs den 3sat-Preis beim Bachmann-Wettbewerb, „Walter“ wurde im Literarischen Quartett diskutiert und steht jetzt auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Gebürtig stammt Wolf (*1980) aus der Nähe von Frankfurt und aus Frankfurt kommt … Mehr Kurz&schmerzlos: Julia Wolf über „Walter Nowak bleibt liegen“

Rodrigo Hasbún – Die Affekte

Sie sind Fremde in Bolivien und sollten zusammenhalten: Die Familie Ertl wandert in Rodrigo Hasbúns „Die Affekte“ nach La Paz aus. Doch im Laufe der Jahre entfremden sich die drei Schwestern und ihre Eltern voneinander. Der einstige Familienzusammenhalt weicht einem bleiernen Schweigen. „Es stimmt nicht, dass die Erinnerung ein sicherer Ort ist. Auch dort werden … Mehr Rodrigo Hasbún – Die Affekte

Longlist-Spekulationen – Längst Fällige

Die letzte Runde der Spekulationen, bevor wir am Dienstag schlauer sind: Nach den Wiederholungstätern und den Debütautoren jetzt ein Blick auf die Schriftsteller, die bereits mehr als einen Roman veröffentlicht haben, bisher aber noch nicht für den Deutschen Buchpreis berücksichtigt wurden. Sven Regener – Wiener Straße (Galiani, September) Sven Regener auf der Longlist? Ja, wieso … Mehr Longlist-Spekulationen – Längst Fällige