Andrea De Carlo – Wir drei

„Wir drei“, das sind Livio, Marco und Misia, die sich mit Anfang zwanzig kennenlernen und gemeinsam in eine neue Phase ihres Lebens treten. Über mehrere Jahrzehnte hinweg schildert Andrea De Carlo die Entwicklung seiner drei Protagonisten, die Freundschaft und Liebe eint und Enttäuschung, Verrat und Distanz entzweit. „Ich fragte mich, ob die unsichtbare Verbindung, die … Mehr Andrea De Carlo – Wir drei

Kurz&schmerzlos: Sina Pousset über „Schwimmen“

„Du gewöhnst dich nicht daran, dass jemand tot ist. Du gewöhnst dich nur daran, wie sehr dir jemand fehlen kann.“ Jan ist tot und irgendwie muss das Leben jetzt weitergehen, für Milla, seine beste Freundin, Kristina, die zum Zeitpunkt seines Todes mit ihm zusammen war, und für die kleine Emma. Doch warum genau starb Jan … Mehr Kurz&schmerzlos: Sina Pousset über „Schwimmen“

John Freeman Gill – Die Fassadendiebe

John Freeman Gill reiht sich mit seinem Debütroman in die lange Liste derer ein, für die das Manhattan der siebziger Jahre der Sehnsuchtsort schlechthin ist. Sein jugendliches Alter Ego Griffin geht in „Die Fassadendiebe“ gemeinsam mit seinem Vater nachts auf Wasserspeier-, Skulpturen- und Dekoelementejagd. Das Prä-Giuliani-und-Bloomberg-New-York, vor allem das Manhattan der siebziger und achtziger Jahre, … Mehr John Freeman Gill – Die Fassadendiebe

Peter Burghardt – Gebrauchsanweisung für Mexiko

Anders als bei Paraguay beispielsweise hat jeder, der das Wort „Mexiko“ hört, sofort konkrete Bilder im Kopf – gleich, wie nahe diese der Wahrheit kommen mögen. Drogenkrieg, Trump, Cortés oder Tacos werden die geläufigsten Assoziationen sein. Aber Mexiko ist viel mehr als nur das. Peter Burghardt räumt in seiner „Gebrauchsanweisung für Mexiko“ mit gängigen Klischees … Mehr Peter Burghardt – Gebrauchsanweisung für Mexiko

Was ich las: Patricia Hempels Inspiration

„Weil ich mich nicht für die Poesie entschieden habe, archiviere ich frühgeschichtliche Knochenreste in Müllbeuteln.“ Mit diesem starken Satz beginnt der Debütroman „Metrofolklore“ von Patricia Hempel, der vor wenigen Wochen bei Tropen erschien. In „Metrofolklore“ schlägt sie den Bogen von Ovid zum Minnesang bis hin zum YouPorn schauen im heutigen Berlin. Das lässt erahnen, dass … Mehr Was ich las: Patricia Hempels Inspiration

Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt: Menasse, Salzmann und Lehr

Der dritte Podiumsgast an diesem Shortlist-Abend ist Robert Menasse (dem ich gemeinsam mit Franzobel die größten Chancen auf den Sieg des Deutschen Buchpreises einräume), moderiert von Gert Scobel. Diese Kombination entpuppt sich als fatal – Menasse hat sichtlich keine Lust auf Scobel und Scobel selbst ist nicht in der Lage, Menasses staubtrockene Art aufzufangen. „Ich … Mehr Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt: Menasse, Salzmann und Lehr

Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt: Franzobel und Poschmann

Der Shortlist-Abend im Literaturhaus Frankfurt wird von Hauke Hückstädt, dem Leiter des Literaturhauses, Ina Hartwig, der Kulturdezernentin Frankfurts, und dem Vorsitzenden des Deutschen Börsenvereins, Alexander Skipis, eingeleitet. Neben Danksagungen und der verwunderten Bemerkung, dass in diesem Jahr die Juryentscheidung kaum kritisiert wurde, gehen die drei Redner vor allem auf den wenige Tage zuvor veröffentlichten FAZ-Artikel … Mehr Shortlist-Lesung im Literaturhaus Frankfurt: Franzobel und Poschmann

Birgit Müller-Wieland – Flugschnee

Simon verschwindet ohne ein Wort. Seine Familie, allen voran Schwester Lucy, quält die Ungewissheit: Wo ist Simon? Warum ist er gegangen? Die Antwort liegt im kollektiven Trauma der Familie. Mit ihrem Roman „Flugschnee“ stand Birgit Müller-Wieland auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Schade, dass die recht interessante Ausgangssituation so behäbig und wirr erzählt ist. „Aber … Mehr Birgit Müller-Wieland – Flugschnee