Im Blick: Im April

Gavin Edwards – Meeting Bill Murray (Eichborn, 24. April)

Ich habe keine Ahnung, worum genau es in diesem Buch geht. Ich bin aber davon überzeugt, dass es garantiert ein Kracher ist. Weil es von Bill Murray handelt. Weil Anekdoten rund um Bill Murray eine Website gewidmet ist. Weil Bill Murray eine eigene Definition im Urban Dictionary hat. Und weil das Buch vergangenes Jahr im wohl coolsten Verlag Spaniens erschienen ist. Kinners, ich sag’s euch: Dieses Buch ist garantiert ein Kracher.

Ulrike Edschmid – Ein Mann, der fällt (Suhrkamp, 10. April)

Nach dem leise und berührend erzählten RAF-Roman „Das Verschwinden des Philip S.“ widmet sich Ulrike Edschmid jetzt einer komplizierten Beziehung im Berlin der 1980er Jahre. Beim Streichen der Decke seiner Wohnung fällt ein Mann von der Leiter und ist von nun an querschnittsgelähmt. Wie gehen er und seine Lebensgefährtin damit um?

Irene Dische – Schwarz auf Weiß (Hoffmann und Campe, 11. April)

I’m an Englishman in New York: Na, fast, denn Duke Butler, den es in den 1960ern auf die Upper West Side verschlägt, kommt nicht aus England, sondern aus Florida. In New York heiratet er Lili, Tochter aus gutem Haus und aus einer ganz anderen Welt als Südstaatler Duke – eine schwierige Mischung.

Don Carpenter – Freitags im Enrico’s (Klett-Cotta, 10. April)

Und nochmal die 1960er, aber auf der anderen Seite der USA: Eine Gruppe angehender Schriftsteller trifft sich regelmäßig in ihrer Stammkneipe in San Francisco, diskutiert über Literatur, streitet, trinkt und verpasst dabei beinahe die gesellschaftlichen Umstürze in ihrer Umgebung. Jonathan Lethem hat’s gelesen, für gut befunden und vollendet.

Toni Morrison – Gott, hilf dem Kind (Rowohlt, 22. April)

Wir bleiben in den USA: Nobelpreisträgerin Toni Morrison beleuchtet auch in ihrem aktuellen Roman mit einem vielleicht wenig verkaufsfördernden Titel den Rassenkonflikt in Amerika. Sie erzählt von der Schwarzen Lulu Ann, der von Kindesbeinen an beigebracht wird, sich unauffällig zu verhalten – und die gegen diese Norm rebelliert.

Rachel Kushner – Telex aus Kuba (Rowohlt, 22. April)

Mit gemischten Gefühlen ließ mich Rachel Kushners Roman „Flammenwerfer“ zurück, von der Kritik allerdings größtenteils positiv besprochen. Trotzdem interessiert mich ihr Debütroman von 2008, der jetzt von Rowohlt veröffentlicht wird. Sie beschäftigt sich darin mit der Kubanischen Revolution, erzählt aus der Sicht zweier amerikanischer Teenager, die Söhne leitender Firmeninhaber auf Kuba sind.

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