Vier Frauen, ein Buch: „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl

Vom Manuskript zum gedruckten Exemplar im Buchhandel – wie funktioniert das? Was muss beachtet werden, wie sieht die Arbeit hinter den Kulissen aus? Ich habe vier Expertinnen gefragt, die das ganz genau wissen: Mareike Fallwickl, deren gefeiertes literarisches Romandebüt „Dunkelgrün fast schwarz“ vor zwei Monaten in der Frankfurter Verlagsanstalt erschien. Caterina Kirsten, ihre Literaturagentin, die … Mehr Vier Frauen, ein Buch: „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl

Romane über den Tod

Liebe und Tod sind eigentlich die wichtigsten Motive der Literatur (des Films, der Musik). Trotzdem ist es gar nicht so einfach, in neuerer Literatur, sagen wir nach 1945, Romane zu finden, die den Tod als zentrales Thema oder als konkrete Zäsur in der Handlung haben. Ich habe euch zu verschiedenen Todesarten und Umgangsformen damit einige … Mehr Romane über den Tod

Max Frisch – Fragebogen

Was zählt. In seinen literarischen Tagebüchern stellte Max Frisch vor rund fünfzig Jahren stellte Max Frisch moralische Grundsatzfragen zu relevanten Themen, die die Menschen bewegen. Die Neuauflage seines „Fragebogens“, illustriert und konzipiert von Janne Holzmüller, beweist: Diese Fragen sind so aktuell wie nie. Max Frisch fackelt nicht lange: „Sind Sie sicher, daß Sie die Erhaltung des … Mehr Max Frisch – Fragebogen

Fernando Aramburu/Baskische Literatur: Glossar

In anderthalb Wochen erscheint „Patria“ von Fernando Aramburu. Der Autor hat den Roman zwar auf Spanisch verfasst, lässt aber viele baskische Begriffe einfließen. Und der Rowohlt Verlag lässt diese wohlweislich auch im Deutschen unübersetzt, was die Narrative kompakter und authentischer macht, den deutschen Leser aber vor die ein oder andere Herausforderung stellt. Aus diesem Anlass … Mehr Fernando Aramburu/Baskische Literatur: Glossar

Jahresrückblick 2017

In meinem zweiten Blogjahr hat sich für novellieren und mich viel getan: Im Februar wurde ich zusammen mit anderen Bloggern nach Berlin in den Ullstein Verlag eingeladen und Ende des Jahres konnte ich, organisiert von den Jungen Verlagsmenschen, hinter die Kulissen des Frankfurter weissbooks Verlags blicken. Im Februar und März begleitete ich als Festivalbloggerin lesen.hören … Mehr Jahresrückblick 2017

John Cheever – Die Lichter von Bullet Park

Albtraum Mittelschicht: Die US-amerikanische Gesellschaft ist beliebtes Sujet vieler Romane, wie gerne werden Doppelmoral, Leere und der sterbende Amerikanische Traum thematisiert. Kaum einer ist darin aber so konsequent und satirisch wie John Cheever, in dessen „Die Lichter von Bullet Park“ die Suburbs die Pforte zur Hölle sind. „Verflucht sei ihre Scheinheiligkeit, verflucht ihre Heuchelei, verflucht … Mehr John Cheever – Die Lichter von Bullet Park

Hinter den Kulissen von weissbooks.w

Über den Hinterhof, um die Ecke, in den Lift, dann die Treppe, Gang hier, Gang da – der weissbooks.w Verlag liegt gut versteckt im sechsten Stock des Atelierfrankfurt im Industriegebiet rund um die Hanauer Landstraße. Sich in diesem Labyrinth zu verlaufen macht aber auch Spaß, immerhin teilt sich der Verlag ein Gebäude mit zahlreichen Künstlern. … Mehr Hinter den Kulissen von weissbooks.w

Was ich las: Patricia Hempels Inspiration

„Weil ich mich nicht für die Poesie entschieden habe, archiviere ich frühgeschichtliche Knochenreste in Müllbeuteln.“ Mit diesem starken Satz beginnt der Debütroman „Metrofolklore“ von Patricia Hempel, der vor wenigen Wochen bei Tropen erschien. In „Metrofolklore“ schlägt sie den Bogen von Ovid zum Minnesang bis hin zum YouPorn schauen im heutigen Berlin. Das lässt erahnen, dass … Mehr Was ich las: Patricia Hempels Inspiration