Fernando Aramburu – Patria

In Deutschland erstaunlich unbeachtet hatte das Baskenland gut fünfzig Jahre lang mit dem Terrorismus der ETA zu kämpfen. Wer in ihr Visier geriet, dessen Leben war nicht nur in Gefahr, er wurde auch von der Gemeinschaft geächtet. Einstige Freunde standen von einem Tag auf den anderen auf entgegengesetzten Seiten. Mit „Patria“ legt Fernando Aramburu den … Mehr Fernando Aramburu – Patria

Die Geschichte des Baskenlands und der ETA

Im Norden Spaniens, zwischen dem Golf von Vizcaya und den Pyrenäen, leben die Basken. Wie groß das Baskenland einst war und wie weit verbreitet das Euskera ist bis heute nicht eindeutig belegbar, ebenso wenig wie die Herkunft dieser ältesten noch existierenden Sprache Europas. Dank der relativen Unwirtschaftlichkeit und der Abgelegenheit ihres Landes blieben die Basken … Mehr Die Geschichte des Baskenlands und der ETA

Graham Swift – Ein Festtag

Melancholie eines Frühlingstages – zum ersten Mal darf Jane auf das Anwesen der Sheringhams, um sich mit Paul zu treffen, der in zwei Wochen verheiratet werden soll. Über den Abschied dieser Liebhaber werfen in Graham Swifts „Ein Festtag“ der Erste Weltkrieg und eine ausklingenden Ära ihre langen Schatten. In diesem Moment sind sie nackt, in diesem Moment … Mehr Graham Swift – Ein Festtag

John Freeman Gill – Die Fassadendiebe

John Freeman Gill reiht sich mit seinem Debütroman in die lange Liste derer ein, für die das Manhattan der siebziger Jahre der Sehnsuchtsort schlechthin ist. Sein jugendliches Alter Ego Griffin geht in „Die Fassadendiebe“ gemeinsam mit seinem Vater nachts auf Wasserspeier-, Skulpturen- und Dekoelementejagd. Das Prä-Giuliani-und-Bloomberg-New-York, vor allem das Manhattan der siebziger und achtziger Jahre, … Mehr John Freeman Gill – Die Fassadendiebe

Samuel Selvon – Die Taugenichtse

In der Hoffnung auf ein besseres Leben zieht es sie nach London, junge Männer, manchmal alleine, manchmal mit der ganzen Familie im Schlepptau. Am Ziel angekommen merken sie schnell, dass die Arbeitsbedingungen prekär und die Gehälter schlecht sind – wenn es überhaupt Jobs gibt. In „Die Taugenichtse“ beschreibt Samuel Selvon das Leben von Migranten. Der … Mehr Samuel Selvon – Die Taugenichtse

Antonio Ortuño – Madrid, Mexiko

Ein Jahrhundert voller Gewalt: Während des Spanischen Bürgerkriegs fliehen die Almansas von Madrid nach Mexiko. Doch auch dort erwartet sie nicht weniger Brutalität. Unaufgeregt erzählt Antonio Ortuño in „Madrid, Mexiko“ von Migration, Flucht, Mord und Rache. Und ihm gelingt das Kunststück, das Leben dreier Generationen auf nur 200 Seiten abzubilden. Am Ende steht die ernüchternde Erkenntnis: … Mehr Antonio Ortuño – Madrid, Mexiko

Jörg Magenau – Princeton 66

1966 reist eine in die Tage gekommene Gruppe 47 nach Princeton, um dort über Literatur zu diskutieren. Was dann passiert, ist allgemein bekannt: Eitelkeiten unter den Teilnehmern, ein wütender Peter Handke und der Anfang vom Ende der einstigen literarischen Elite Deutschlands. Aus diesen Rahmendaten entwirft Jörg Magenau mit „Princeton 66“ ein unterhaltsames Sachbuch, fundiert recherchiert … Mehr Jörg Magenau – Princeton 66