Sally Rooney – Beautiful World, Where Are You

Ich kenne zu Sally Rooneys Büchern eigentlich nur zwei komplett gegensätzliche Meinungen: Total ätzend und überbewertet oder genial, komisch, on point. Ich persönlich habe noch nie einen Roman von ihr gelesen und kürzlich beschlossen, das zu ändern. Ich weiß nicht, ob „Conversation with Friends“ und „Normal People“ anders sind als ihr drittes Buch, „Beautiful World, … Mehr Sally Rooney – Beautiful World, Where Are You

Kiley Reid – Such A Fun Age

Sie sind weiß und halten sich für woke: Kiley Reid legt mit ihrem Roman „Such A Fun Age“ eine brillante Satire auf Alltagsrassismus vor. Spätestens seit dem Video, das den Mord an George Floyd dokumentiert, dürfte auch die letzte Person die enorme Bedeutung von Smartphoneaufnahmen bei rassistischen Vorfällen erkannt haben. Inzwischen empfehlen Antirassismusratgeber Unbetroffenen auch, … Mehr Kiley Reid – Such A Fun Age

Alix Kates Shulman – Erfahrungen eines schönen Mädchens

„Obwohl ich mich bis zum Schulbeginn jeden Sommer frei durch unsere Straße und unsere Wälder bewegt und die höchsten Baumkronen erobert hatte, lernte ich innerhalb weniger Wochen, mich klaglos auf den Stufen oder im Schatten der Schule aufzuhalten. Ich lernte die Bedeutung von maskulin und feminin.“ Nach vier Jahren holpriger Ehe schafft es Sasha endlich, … Mehr Alix Kates Shulman – Erfahrungen eines schönen Mädchens

Andreas Moster – Kleine Paläste

„Es ist nicht das erste Mal, dass der Hund versucht, mich zu ermorden.“ Mit diesem Knallersatz beginnt Andreas Mosters Roman „Kleine Paläste“. Der Hund spielt eine kleine, aber tragische Rolle in dem Buch: Direkt zu Beginn stolpert Sylvia auf der Treppe über ihn und stirbt. Trotz ihres Tods ist sie eine von drei Protagonist*innen, aus … Mehr Andreas Moster – Kleine Paläste

Till Raether – Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?

„Aber das Tückische an der milden Depression ist, dass sie so beherrschbar wirkt; denn vielleicht ist sie ja auch nur das Leben. Und leben, das wird man ja wohl noch hinkriegen, so von Tag zu Tag. Und gleichzeitig lähmt sie einen: Denn was, wenn sie einen in Wahrheit doch gerade am Leben hindert, und man … Mehr Till Raether – Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?

Ahmad Danny Ramadan – Die Wäscheleinen-Schaukel

„Wenn wir uns von einem Freund verabschiedeten, hatten wir immer im Hinterkopf, dass es das letzte Mal sein konnte. Mit der Zeit verinnerlichten wir dieses Wissen und es wurde zur Normalität; wir akzeptierten, dass uns irgendwann das Leid ereilen würde, und es war sinnlos, sich schon vorher aufzuregen.“ Der Tod wartet auf seinen langjährigen Lebensgefährten, … Mehr Ahmad Danny Ramadan – Die Wäscheleinen-Schaukel

Rebecca Makkai – The Great Believers

Dieser Roman beginnt mit einer Beerdigung. Damit werden die Leser*innen direkt in Thema und Stimmung katapultiert, die „The Great Believers“ von Rebecca Makkai durchziehen. Makkai erzählt von einer Gruppe schwuler Twenty- und Thirtysomethings, die Mitte der 1980er in Boystown, einem queeren Viertel von Chicago, lebt. Im Zentrum der Geschichte stehen Yale, der, anders als seine … Mehr Rebecca Makkai – The Great Believers

James McBride – Der heilige King Kong

Ich schreibe selten über Bücher, die ich abbreche, aber in diesem Fall muss ich meinem Ärger Luft machen. „Der heilige King Kong“, im März bei btb erschienen, ist ein Roman der Art, wie ich sie eigentlich liebe: ein klassischer (US-amerikanischer) Gesellschaftsroman, der anhand eines Mikrokosmos mehr über das große Ganze erzählt. James McBrides Roman spielt … Mehr James McBride – Der heilige King Kong