Interview: Lene Albrecht über „Wir, im Fenster“

Als sie zwei Mädchen in der U-Bahn sieht, die vertraut miteinander umgehen, holen Linn die Erinnerungen an Laila wieder ein. Einst waren sie ebenso gute Freundinnen, Schwestern fast. Warum zerbrach diese Freundschaft? Über Linn und Laila, das langsame zu Frau werden und das Aufwachsen im Nachwende-Schöneberg, schreibt Lene Albrecht in ihrem Debütroman „Wir, im Fenster“ … Mehr Interview: Lene Albrecht über „Wir, im Fenster“

Shida Bazyar – Nachts ist es leise in Teheran (zwischen/miete Stuttgart)

Zwischen/miete, das ist: Junge Autoren zu WG-Lesungen einladen, Bierchen mit den Gästen trinken, über Literatur reden. Im Fall von Shida Bazyar reicht eine Wohnung allerdings nicht aus: Deswegen lädt die zwischen/miete Stuttgart in das Künstleratelier in S-Ost und gut siebzig Literaturfreunde folgen dem Ruf. Das laute Ploppen ungekühlter Wulle-Bier-Flaschen läutet diesen Abend ein. Shida Bazyar … Mehr Shida Bazyar – Nachts ist es leise in Teheran (zwischen/miete Stuttgart)

Philipp Winkler – Hool

Heiko und seine Freunde sind Hooligans. Das prägt ihre Persönlichkeiten und eint sie als Gruppe. Doch äußere Umstände und inneres Reifen führt dazu, dass der Freundeskreis auseinanderdriftet – nur Heiko kann das nicht akzeptieren. Mit „Hool“ legt Philipp Winkler einen gewaltigen, gewalttätigen Debütroman vor. Es ist ein Ausbruch am Ende des Romans: „Du hast deine … Mehr Philipp Winkler – Hool

Saša Stanišić – Wie der Soldat das Grammofon repariert

Fünfundzwanzig Jahre sind seit Beginn des Balkankonflikts vergangen, der über Nacht aus Familien, Freunden und Nachbarn erbitterte Feinde machte. Der gebürtige Bosnier Saša Stanišić schreibt in seinem Debütroman „Wie der Soldat des Grammophon repariert“ über den Krieg aus der Sicht eines heranwachsenden Jungen. Gänsehaut um Gänsehaut. Nicht, weil die Angst so groß ist, sondern weil … Mehr Saša Stanišić – Wie der Soldat das Grammofon repariert

Aljoscha Brell – Kress

Aljoscha Brells Protagonist ist ein eigenbrötlerischer Misanthrop, der auf Distanz zu anderen Menschen bleibt – immerhin ist er ja viel intelligenter und gebildeter als Pack und Pöbel! Mit der Überheblichkeit ist es dahin, als er sich verliebt. Zu blöd nur, dass seine Auserwählte überhaupt kein Interesse an ihm zeigt. „Wirklich, U-Bahn-Fahren war das Letzte! Er … Mehr Aljoscha Brell – Kress