Jacqueline Woodson – Ein anderes Brooklyn

Das Leben im Bushwick der siebziger Jahre ist – vor allem als junges Mädchen – mehr ein Versuch des Überlebens: Jacqueline Woodson zeichnet in ihrem lyrikartigen Roman „Ein anderes Brooklyn“ ein anderes Brooklyn, als wir es heute kennen „Der Tod machte mir keine Angst… Aber Brooklyn lag mir wie ein Stein im Bauch.“ Dass ein … Mehr Jacqueline Woodson – Ein anderes Brooklyn

Im Blick: Frühjahr 2018 II

Die zweite Runde der Frühjahsvorschauen: Wer mir in den sozialen Medien folgt, hat mich schon ein-, zwei-, ja, dreimal darauf hinweisen sehen: Fernando Aramaburus Roman „Patria“ (Rowohlt, bereits erschienen) ist zusammen mit Jaume Cabrés neustem Werk das Buch ersten Halbjahrs für mich und Grund genug, das so lange geplante Special über das Baskenland, baskische Literatur … Mehr Im Blick: Frühjahr 2018 II

Peter Burghardt – Gebrauchsanweisung für Mexiko

Anders als bei Paraguay beispielsweise hat jeder, der das Wort „Mexiko“ hört, sofort konkrete Bilder im Kopf – gleich, wie nahe diese der Wahrheit kommen mögen. Drogenkrieg, Trump, Cortés oder Tacos werden die geläufigsten Assoziationen sein. Aber Mexiko ist viel mehr als nur das. Peter Burghardt räumt in seiner „Gebrauchsanweisung für Mexiko“ mit gängigen Klischees … Mehr Peter Burghardt – Gebrauchsanweisung für Mexiko

Nathan Hill – Geister

Ein klassischer, intelligent konstruierter US-amerikanischer Gesellschaftsroman: Nathan Hills Debüt „Geister“ hat eine breitgefächerte Handlung, die gut ausgearbeitete Figuren, drei Zeitebenen und das Leben in mehreren Orten in den USA geschickt miteinander verwebt. „Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Lieblingszeitvertreib der Amerikaner längst nicht mehr Baseball, sondern die Zurschaustellung der eigenen moralischen Überlegenheit ist.“ Geister. … Mehr Nathan Hill – Geister