Das Williamsburg in „Unorthodox“

„Williamsburg is not America“, sagt Esty in der Netflix-Serie „Unorthodox“. Für mich sind Städte-, Viertel-, Reisebeschreibungen, die die Kontraste eines Ortes hervorheben (Tradition und Moderne! Reich und Arm!) meistens ein Zeichen dafür, dass der oder die Autor*in keine Lust hatte genau zu erläutern, was das jeweils Besondere ist. Schließlich ist es bei fast allen Städte … Mehr Das Williamsburg in „Unorthodox“

Renato Cisneros – Die Entfernung, die uns trennt

Mein Vater, der Mörder? In „Die Entfernung, die uns trennt“ versucht Renato Cisneros, das Wesen seines Vaters zu ergründen – der ein grausamer peruanischer Militär war. „Die nachhaltigen Erinnerungen sind nicht das Symptom eines guten, sondern eines verletzten Gedächtnisses. Das, woran du dich am besten erinnerst, ist das, was dir am meisten zugesetzt hat.“ Renato … Mehr Renato Cisneros – Die Entfernung, die uns trennt

Im Blick: Im Mai

Deborah Feldman – Überbitten (Secession, 29. Mai) Wer Bedford Avenue hört, denkt an Flat White trinkende Hipster mit MacBook und Hochwasserhosen und hat damit nicht ganz unrecht. Doch die Bedford ist stolze sechzehn Kilometer lang und führt nicht nur durch Williamsburg, sondern auch durch das Viertel der ultraorthodoxen Chassiden, einer Parallelwelt, in der Deborah Feldman … Mehr Im Blick: Im Mai

open mike 2016 (Heimathafen Neukölln, Berlin)

Bevor der 24. open mike mit 22 Nachwuchsautoren offiziell startete, traten am Vortag drei ehemalige open-mike-Finalisten auf die Bühne, die inzwischen ihr erstes Buch veröffentlicht haben: Maren Kames („Halb Taube Halb Pfau“, Secession) und Lektor Alexander Weidel, Jan Snela („Milchgesicht“, Klett-Cotta) und Verleger Michael Zöllner sowie Isabelle Lehn („Binde zwei Vögel zusammen“, Eichborn) und Lektor … Mehr open mike 2016 (Heimathafen Neukölln, Berlin)